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Wir versuchen, so weit wie möglich, auf die Bedürfnisse unserer Bewohner einzugehen.

Die Bewohner sollen im Rahmen ihrer Möglichkeiten über sich selbst bestimmen können, was bedeutet, dass die Bewohner selbst bestimmen, wann sie zum Beispiel aufstehend oder zu Bett gehen wollen usw... 

Wir begleiten demente Menschen auf ihrem letzten Lebensweg bis zum Ende.

Wir versuchen sie dabei zu verstehen, so gut es geht.

Wir lassen sie auf ihrem letzten Lebensweg nicht alleine, wir reagieren mit vermehrtem Personaleinsatz, Erstellung eines Planes, wer wann bei dem Bewohner bleibt. Mit Absprache der Angehörigen und falls gewünscht, kooperieren wir mit den Hospitzschwestern, um den Bewohner in dieser schweren Stunde nicht alleine zu lassen.

Wir möchten wissen, was unsere Bewohner bewegt und wie wir sie unterstützen können.

Wir begreifen jede Persönlichkeit mit ihren Stärken und Schwächen als persönliche, geistige, emotionale und körperliche Herausforderung.

Wir interessieren uns für die Beziehungen unserer Bewohner zu ihren Angehörigen.

Im Wissen darum, dass wir alle nicht jünger werden, versuchen wir unseren Bewohnern das zu geben, was wir selbst in einer ähnlichen Situation als wohltuend empfinden würden: Aufmerksamkeit, gutes Essen, Wohlbefinden, Anregungen, Abwechslung, Interesse, Bestätigung, Unterhaltung, Anerkennung, Sicherheit, Selbstständigkeit, Geborgenheit, Ich-Wichtigkeit, Daheim-Gefühl, Gemeinschaft, Sauberkeit und Frische.

Wir respektieren und fördern die Bedeutung gelebten Glaubens für unsere Bewohner.

Wir wollen die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten aus unserem erlernten Beruf so gut wie möglich in unsere tägliche Arbeit einbringen.

Wir wissen, dass wir uns hierzu beständig fortbilden müssen. Auch anderweitig erworbenes Wissen geben wir gerne weiter.

Wir wissen wie wichtig eine tolerante, entspannte teamorientierte Arbeitsweise und ein gutes Betriebsklima für uns und unser Haus ist.

Wir wissen dass ungeklärte Konflikte immer eine Auswirkung auf die seelische Gesundheit unserer Bewohner haben. Daher lösen wir Konflikte so gut und so rasch wie möglich.

Wir genießen es für unsere Arbeit Anerkennung zu finden. Wir arbeiten mit allen Sinnen: riechen, schmecken, hören, fühlen, sehen.

Uns ist klar, dass ein wenig Verrücktheit zu jedem Menschen gehört: Wer Schmetterlingen lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken (Novalis).

Wir wissen wie schwierig es für die Betroffenen gerade bei einer beginnenden Demenz ist, mit dem Veränderungen der Wahrnehmung und der Persönlichkeit umzugehen.

Wir versuchen in dieser Situation innere und äußere Stabilität zu geben. Wir geben Unterstützung bei der Alltagsbewältigung: Anziehen, Mobil sein, Körperpflege, Behandlungspflege, Ausscheiden, Kommunizieren, Geselligkeit

Wir leisten medizinisch notwendige Hilfe.

Unsere Arbeit kann nur gelingen wenn wir zusammenarbeiten.

Diese Zusammenarbeit erstreckt sich nicht nur auf das jeweilige Arbeitsteam, sondern interdisziplinär. Eine saubere und sorgfältige Arbeitsweise ermöglicht es den Kollegen auf dem Bestehenden aufzubauen.

Unsere Arbeit ist geprägt von einem Qualitätsanspruch den wir auch an uns stellen.

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Pflegekonzept:

Spezielle Pflegeanamnese ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit!

Indivudualität und Selbstbestimmung ist das Markenzeichen unserer Einrichtung.

Dies bedeutet, dass der Bewohner seinen Tagesablauf weitgehend selbst bestimmt. Er bestimmt selbst, wann er aufstehen und zu Bett gehen möchte, wann er Essen möchte usw...

Da es bereits Pflegetheorien gibt haben wir uns entschlossen die Theorien von Frau Juchli in unserem Heim zu übernehmen. Allerdings haben wir diese wegen der veränderten Gesamtsituation bedingt durch die Krankheitsbilder unserer Bewohner in ihrer Priorität geändert.

Wir sind bestrebt, die Gesundheit unserer Bewohner zu erhalten oder im Krankheitsfall soweit wie möglich zu unterstützen.

Wir sind stets bemüht Krankheiten zu verhindern und abzuwenden und arbeiten deshalb ständig daran, Neues zu erlernen und auch umzusetzen.

Bevor wir zu Medikamenten oder freiheitsbeschränkenden Maßnahmen greifen, suchen wir nach anderen Möglichkeiten für unsere Bewohner.

Zur Sturzprophylaxe tragen unsere Bewohner Hüftprotektorhosen um  ihnen solange wie möglich den Bewegungsdrang ausleben zu lassen . Die Bewohner nehmen zur Prophylaxe am Kraft und Balancetraining teil.


Auch bei nächtlicher Unruhe haben wir, durch Besetzung der Nachtschicht mit 2 Pflegekräften, die Möglichkeit, den Bewohner dann auch  nachts ausreichend zu beobachten, ihm Gespräche anzubieten, ihm Essen zu geben, seine Sorgen und Ängste wahr zu nehmen und diese dann wenn möglich abzustellen.

Bei Unruhezuständen hat es sich auch bewährt, den Bewohner aus seiner " Störzone" zu bringen, mit ihm spazieren zu gehen oder ihn abzulenken, ihm klarmachen das wir seine Ängste und Sorgen wahrnehmen und verstehen, ihm ein Telefonat mit seinen Angehörigen  zu ermöglichen usw....  Auch diese Methoden haben uns gezeigt dass nicht immer Medikamente zur Ruhigstellung notwendig sind.

Das Personal entspricht hinsichtlich Stärke und Qualifikation den Vorgaben des Pflegeversicherungsgesetzes und der Heimpersonalverordnung.

Im Sinne einer kontinuierlichen guten Betreuung und Pflege unserer Bewohner haben Weiterbildungsmaßnahmen für das Personal einen hohen Stellenwert.

Unsere Pflegekräfte werden speziell für die Betreuung von demenziell veränderten Menschen geschult, z.zt. nehmen unsere Mitarbeiter an einer 2 jährigen Ausbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft teil und wir freuen uns das Erlernte dann an unsere Bewohner weitergeben zu können.

Das Pflegeteam besteht aus :

Examinierten Krankenschwestern/ -Pfleger,  Altenpfleger/-innen, Heilerziehungspflegern/-innen

Sozialbetreuer/in - Pflegehelfer/in,Praktikanten , Auszubildende

Wir sind bilden auch aus zu examinierten Altenpfleger/innen